Erfolgreicher Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Grenzmauer
Ein ereignisreicher Bergsommer geht zu Ende – und mit ihm ein wichtiger Meilenstein für unser jüngstes Herzensprojekt. In der letzten Augustwoche konnten die diesjährigen Sanierungsarbeiten an der historischen Grenzmauer zwischen der Hinteralp und der Mastrilser Alp planmässig und erfolgreich abgeschlossen werden.
Handwerk mit Herz und Verstand
Über zwei Sommermonate hinweg haben Stefan Spörri und sein Team der Firma Gemma grossartige Arbeit geleistet. Mit viel Fingerspitzengefühl und Fachkompetenz haben die Spezialisten sämtliche schadhaften Stellen am markanten Mauerkarree sowie an Teilen der Längsmauer im untersten Abschnitt beseitigt. Bei mehreren Begehungen vor Ort konnten sich Vertreter des Burgenvereins und unsere grosszügigen Sponsoren selbst ein Bild machen. Das Urteil war einstimmig: Die äusserst solide und fachgerechte Ausführung der Instandsetzung stösst auf grosse Freude und Anerkennung. Die technisch fundierte Wiederherstellung legt – im wahrsten Sinne des Wortes – einen soliden Grundstein, der dieses historisch wertvolle Baudenkmal für die nächsten Generationen bewahrt.
Nachhaltig gebaut mit Steinen der Geschichte
Ein besonderer Glücksfall prägte die Logistik in diesem Sommer: Für die Bauarbeiten konnte vollumfänglich auf den freigegebenen Bruchsteinvorrat im Bereich der ehemaligen Mastrilser Alpwirtschaft zurückgegriffen werden. Diese wurde im Jahr 1935 durch eine verheerende Lawine zerstört. Die Nutzung dieses historischen Materials war nicht nur denkmalpflegerisch ideal, sondern sorgte in diesem Jahr auch für angenehm kurze Transportwege zu den einzelnen Baustellen.
Der Blick voraus: Es geht weiter aufwärts
Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser ersten Etappe richten wir den Blick bereits nach vorn. Im nächsten Bergsommer werden die Arbeiten an der insgesamt rund 2’200 Meter langen Grenzmauer fortgesetzt. Dann geht es im Gelände Stück für Stück höher hinauf. Auch in den oberen Abschnitten warten diverse Schadstellen – teilweise in recht steilem und anspruchsvollem Terrain – auf ihre fachgerechte Ausbesserung.
S.R. – 29.08.2026